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Kaptiel 1: I'm the master, you're the tool

Vorwort:
Dieses ist der Gegenpart von Sub's Story und von mir (Az) geschrieben.

Rechtschreibfehler könnt ihr behalten!

 

 http://www.youtube.com/watch?v=6rTZxDdFwSo

 

Während dessen auf einem grossen Segelschiff im Hafen der Knoxfälle.

Plötzlich wurde die Tür zu meiner Kajüte aufgeschlagen und mein General kam herein. „Master! Wir haben den Verräter!“ Mein Blick wanderte von den Trauben die meine 7te Ehefrau gerade in den Mund legte weg und blickte zu Pagan. „Ihr habt ihn?“ – „Ja Master!“ – „Sehr gut, dann bringt ihn rein!“ Sie salutierte und machte auf der Hacke kehrt. Ich schaute meine 7te Frau an. „Nui Schätzchen würdest du mich kurz entschuldigen! Geschäfte!“ Sie nickte und verschwand kurz. Braves Mädchen.
In dieser Sekunde kamen Pagan und Drathir rein mit einem alten Mann. Sie warfen ihn vor mich. „LOS AUF DIE KNIEN DU SEEWURM!“ schrie Pagan. Ich hob die Hand. „Danke Pagan, dass reicht erstmal!“ Aufrecht nahm ich auf meinem Stuhl Platz und schaute mir die Gestalt vor mir an. „Wie ich höre, hast du mir etwas zu sagen?“ Mit einem ängstlichen Blick schaute sie alte, verschlampte und fürchterlich stinkende Gestalt zu mir auf. „Oh bei Sutiel, ihr seid es wirklich!“ – „Ja, live und in Farbe!“ gab ich kurz von mir „Lenk nicht ab, sondern erzähl was du getan hast du Made!“ – „Ich, ich habe nie jemanden etwas zu Leide getan.“ – „Oh doch das hast du!“  - „Nein ich schwöre bei Sutiel!“ sagte er flehend. Ich hob eine Augenbraue und schaute zu meinen Gefolgsleuten, dann blickte ich wieder runter. „Du hast jemanden etwas erzählt, was du selber gar nicht wissen solltest!“ – „Aber Sir, das sind doch nur alte Legenden!“ – „Sehe ich aus wie eine Legende? Ich denke nicht!“ – „Sir, bitte tötet mich nicht!“ – „Ich habe gar nicht vor dich zu töten, ich will von dir nur einen Namen hören. Damit ich weiss, wer hinter mir her ist.“ Der alte Mann zitterte, die Jahre des Grogs trinkens hatten bei ihm und seinen Gehirn offensichtlich zahlreichen Spuren hinterlassen. Krampfhaft grübelte er nach. „Skullcrack….“ Jammerte er „Cap'n Sub Insane Skullcrack!“ – „Skullcrack….!“  wiederholte ich und grinste. „Alles klar!“ – „Sir bitte tötet mich nicht!“ Ich seufzte, stand auf und ging zu der Kreatur hin. Ich legte meine Hand auf seine Schulter. „Ich habe doch gesagt, ich habe gar nicht vor dich zu töten!“ Seine Augen begannen zu leuchten, während ich langsam in Richtung Tür ging rutschte er mir auf den Knien nach. Und sagte „Danke danke Sir, ein Platz im Himmel wird euch dafür sicher sein!“  Ich grinste: „Davon bin ich überzeugt!“ schaute meinen General an, nickte kurz und ging an Deck. Pagan zögerte keine Sekunde und schnitt dem Geschöpf von Hinten die Kehle durch. Seine Augen wurden schlagartig leer, als das Blut an seinem Körper runterlief. Dann fiel er nach vorne. Ich stand an der Reling und schaute auf den Hafen. Mein General kam zu mir „Wohin mit dem Körper?“ – „Gib ihn Yuna, die freut sich, wenn sie was zum lutschen hat!“ – „Aye!“ sagte sie und verschwand mit dem Leichnam.

Ich atmete einmal tief durch und schaute auf den Hafen, als ich mich umdrehte, stand mein Hofnarr Drathir vor mir. Kurz zuckte ich zusammen, denn an seine Fresse hatte ich mich irgendwie immer noch nicht gewöhnt. „Was ist Drathir?“ – „Soll ich euch etwas aufheitern Meister?“  Meine Stirn legte sich in Falten. „Nein danke, ich habe gerade kein Bedürfnis nach deinen Geschichten!“  dann machte ich mich auf den Weg in die Kajüte. Wenige Zeit später kam der General zu mir „Sir, das Wesen wurde geopfert!“ – „Sehr gut!“ – „Wie lautet der nächste Befehl?“ – „Schickt sämtliche Kopfgeldjäger los und lasst diesen Hurensohn von Skullcrack finden und wenn er sich auf den „Fischmenscheninsel“ rumtreibt, dann verlange ich, dass die Bastarde von Kopfgeldjäger  sich in einer Reisschüssel verstecken und ihm eine Bombe in den Arsch schieben! Er wird ja sicherlich ein Schiff haben, wenn er sich Captain schimpft. Also soll die Crew die sich darauf befindet auch geschnappt werden. Das dürfte ja nicht so schwer sein.  50.000 Galionen für jeden der mir Skullcrack bringt! Tot oder lebendig!“ sprach ich, und schaute zu meinem General auf. „Lieber wäre mir aber tot!“ fügte ich noch hinzu. Der General salutierte und verschwand.

Drei Tage vergingen ohne eine neue Meldung von Skullcrack. Meine Crew und ich sassen an der grossen Tafel. Leicht gestresst massierte ich mir die Schläfen, während meine Frau etwas Luft zufächerte. „Master? Was ist denn los mit euch?“ fragte mich Drathir. Mit strengen Blick schaute ich auf „Das fragst du mich gerade nicht wirklich!?“ – „Ähm…“ machte er nur und liess seinen Blick in die Runde schweifen. „Was mit mir los ist? Du willst wissen was mit mir los ist?“ wiederholte ich, stand von meinem Stuhl auf und ging auf ihn los. Meine Hand umpackte seine Kehle und drückte fest zu. Ich beugte mich zu ihm runter zu zischte durch die Zähne „Ich habe vor 3 Tagen sämtliche Kopfgeldjäger die es hier gibt, losgeschickt um diesen verdammten Skullcrack zu finden und weisst du was das ergeniss ist?“ – „Ähm…“ gab Drathir von sich und schaute ich hilfesuchend um. „Nichts???“ – „Genau! NICHTS! Es ist nichts von ihm zu finden, er ist auf und davon, wie ein Furz im Wind!“ knurrte ich und liess von dem Narr ab. Sichtlich angespannt wanderte ich neben der Tafel auf und ab. „Aber warum sucht ihr ihn? Schuldet er euch Geld?“ hörte ich Drathirs Stimme fragend hinter mir.
Meine Augen quollen fast einen Meter aus meinem Kopf hervor. Am liebsten hätte ich dem Spinner sofort den Kopf abgerissen, aber ich atmete tief durch. „General, würdet ihr unseren Hofnarren bitte aufklären, was ihn das angeht!“ – „Jawohl Sir!“ sagte Pagan die neben Drathir sass. Sie drehte sich zu ihm, schrie „NIIIIIIIICHTS!“ und knallte in dem Moment Drathirs Schädel auf den Tisch. „Danke General!“ gab ich etwas erleichtert von mir und setzte mich wieder auf meinem Platz. Ich wollte gerade Luft holen und etwas sagen, da Sprang die Tür auf und Lady Savirra kam herein. „Sir,… Sir! Skullcrack er *durchatme*“ weitersprach sie nicht, denn sie war ganz ausser Atem „Was? Was? WAAAAAAAAS?“ schrie ich rum. „Er ist auf den Weg nach Kamadan!“ japste Savirra. „Sehr gut! Schiffmeister Flake, macht die Schiffe klar, wir segeln sofort nach Kamadan!“ Mein Schiffmeister sprang voller Freude hoch, setzte seinen Stahlhelm auf und rannte nach draussen.

 

 

Danke fürs Lesen! <3 Für Comments gibt es Kekse :D

 

 

AZRAEL am 17.2.10 21:50


Part 4. Schall vs Elektrizität

 http://www.youtube.com/watch?v=ynoL3iGgEYc

 

 

Sofort drehte ich mich um und legte meine Hand an meinen Gürtel. „Was war das tan?“ fragte Q mich und glubschte dabei. „Sei ruhig!“ fauchte ich. „Oh ist das alles aufregend!“ quiekte die Schrankschwuchtel. „HALTET DIE FRESSE!“ wurde ich etwas lauter und hielt mich Kampfbereit. Ich ließ die Tür nicht aus den Augen und merkte, wie der Boden anfing zu beben. Ich traute meinen Augen nicht, was um die Ecke gerannt kam. Es war groß, hatte einen Kopf wie einen Kanonenkugel, den es nach vorne hielt, während es in hoher Geschwindigkeit auf mich zu gerannt kam. Ich sprang zur Seite während ich mich fragte, wie so etwas voluminöses so schnell laufen konnte. Er landete mit dem Kopf im Fenster und hatte große Mühe sich zu befreien. Das Schrankmonster stellte sich gerade hin, hielt die Hand in die Höhe, mit dem Zeigefinger nach oben und quiekte glücklich „Das ist mein Zuhälter!“ „Ja, schön!“ brummte ich, nahm die Q an die Hand und zog sie hinter mir her, als ich schnell aus der Tür verschwinden wollte. Sie zierte sich und sagte „Ich nicht mitkommen tan ohne den da!“ –„Hallo? Geht’s noch, guckst du mal, was da im Fenster steckt??!!!“ „Nein ich nicht mitkommen tan!“ –„Booooah!“ brummte ich, ging zurück, krallte mir das Schrankmonster und schob ihn und die Q schnell vor mir her. Hinter mir hörte ich ein klirren und mir war vollkommen klar, dass das Ding sich befreit hatte. Der Boden vibrierte wieder und ich schubste die zwei schnell die Treppe runter um sie in Sicherheit zu bringen. Als die beiden die schon halbfehlenden Stufen runterfielen, widmete ich mich wieder der Kanonenkugel, die genau auf mich zu rannte. Ich griff zu meinem Gürtel, an dem mein Stab hing. Ich hab ihn damals aus den Knochen des Riesen anfertigen lassen, welcher einen qualvollen Tod starb, da er meine Mutter umbrachte. Nun erfüllt dieser dumme Dreckssack doch noch einen guten Zweck. Die Kugel kam immer näher und ich bündelte etwas von meiner Energie in den Stab, mit dem ich auf mein Opfer zielte. Ich ließ nur einen kleinen Kugelblitz auf ihn zufliegen, damit er zu Boden geht und mir endlich ein paar Fragen beantworten konnte, die mir auf der Seele brannten…. Ihr wundert euch jetzt sicher, wie ich das mit dem Blitz gemacht habe. Da gibt es eine ganz einfache Erklärung, die ich euch geben werde, damit ihr noch ein kleines bisschen mehr über mich erfahrt. Ich bin der Sohn eines überaus triebgesteuerten Gottes. Sein Name ist Koitermus und bei einen seiner Affären, die er liebend gern auf Erden vollzog wurde ich gezeugt. Nicht gewollt und begeistert war der alte notgeile Sack auch nicht, aber was soll man machen. Nun wandel ich mit dieser Elektrizität in mir rum, die sich wohl göttliche Macht schimpft. Leider hat das ganze einen kleinen Haken. Ich benötige immer einen Gegenstand, in die ich die Energie bündeln kann, um sie auf ein bestimmtes Ziel zu fokussieren, denn wenn kein Gegenstand vorhanden ist, strömt sie in alle Richtungen aus mir. Deshalb habe ich diesen stabilen und wirklich nützlichen Kanalisierungsstab aus dem Knochen des Riesen herstellen lassen. Zudem ist mir in den ganzen Jahren, die ich nun unterwegs bin, aufgefallen, dass ich schwerer verwundbar bin, als Andere, ein Grund, warum ich die Angriffe der Q so wunderbar ertrage. ….. Der Kugelblitz traf den Dicken direkt auf seiner Glatze und er fiel zu Boden. Ich trat näher an ihn heran und setze meinen Fuß auf seine Wampe um ihn auf den Boden zu halten. „Wer bist du?“ fragte ich fordernd und drückte meinen Fuß immer fester in seinen Magen. „Ich bin Böse!“ verzerrte er das Gesicht, fletschte dabei die Zähne und spritze mir einen Fluss aus Speichel entgegen. „Das wird wohl kaum dein Name sein!“ erwiderte ich und trat kräftig in seinen Magen. „Glaubst du das macht mir etwas aus? Los, hass mich!“ – „Ne Zeitverschwendung!“ verdrehte ich nur die Augen, setzte meinen Stock an seine Brust und ließ einen Stromschlag durch seinen Körper fahren. „Also, dein Name?“ Leicht benommen grinste er mich an „Psychomutation, und das zu recht!“ Wieder hob ich nur die Augenbraue und war kurz unachtsam, da sprang er auf und kam wieder in Bewegung. „Scheiße!“ schrie ich sprang auf das wackelige Treppengeländer und ließ ihn somit an mir vorbei rennen. Mit unglaublicher Geschwindigkeit düste er auf die Treppe zu. Ich riss die Augen auf, denn ich wusste genau, das die Q und das Schrankmonster noch unten lagen, wahrscheinlich Bewusstlos und sprang das Geländer runter. Natürlich hatte ich Recht, somit versuchte ich ihn zu stoppen und wollte gerade meinen Stab heben, da verspürte ich nur einen dumpfen Schlag und flog durch die Häuserwand, direkt auf den Steinboden. Ich verzog das Gesicht, rappelte mich etwas auf und sah, dass er wieder in meine Richtung lief. „Der ist ja nerviger als Sackratten!“ murmelte ich vor mich hin, sprang auf und stellte mich genau in seine Laufbahn. Kurz bevor er bei mir ankam, sprang ich hoch, landete auf seinen Schultern und setze meinen Stab an seinen Kopf. „Langsam fängst du an mich ein bisschen zu nerven mein Freund!“ sagte ich trocken und ließ einen Blitz durch seinen ganzen Körper fahren. Seine Kleidung fing an zu rauchen und er ging langsam zu Boden. Ich kniete mich zu ihm runter, zog mein Messer und wollte gerade beginnen, etwas in seinen Schädel zu ritzen, da merkte ich eine Hand um meinen Hals. Er stand auf, drückte sie immer fester zu und hob mich in die Luft. Nun befand ich mich in einer leicht misslichen Lage und meine Luftzufuhr schien auch immer knapper zu werden. Leider entkräftete der Sauerstoffmangel etwas und mit der Kraft, die mir noch zur Verfügung stand, hob ich meinen Arm mit meiner Waffe und rammte ihm die Spitze des Stockes in sein Auge. Sofort ließ er mich los und fing wild an zu fluchen „Du Bastard, ich mache dich fertig. Du bist ein Wurm, du bist mir unterlegen, ich kriege dich noch!“ Ich fiel mit meinem Knochenstab, an dessen Spitze sein Auge hing zu Boden, und schaute der Gestalt dabei zu, wie sie sich vor Schmerzen die Hände an die Stelle, wo sich mal ein Auge befand hielt. Während des Aufstehens, zog ich die gallertartige Maße von der Spitze ab, schnipste sie auf den Boden und hing meinen Stock zurück an den Gürtel. „Freundlich war das jetzt aber nicht!“ lächelte ich dem Wesen zu, legte meine Hände an seinen Rücken und ließ meine Energie durch ihn strömen. Ich musterte ihn, während er zu Boden ging. Seine Haut war verkohlt, an manchen Stellen feuerot und der ganze Anblick war alles Andere als appetitlich. Ich schüttelte nur den Kopf und ging zurück in das Haus, wo die Beiden noch auf dem Boden lagen. Ich beugte mich runter und stupste sie vorsichtig an. „Hey, aufwachen. Die Siesta ist vorbei!“ Langsam regte sich etwas und sie kamen wieder zur Besinnung. Q schaute mich böse an „WIESO WIRFST DU UNS RUNTER TAN???“ keifte sie und schlug mir mit der Faust auf den Kopf. Entsetzt sah ich sie an: „Hallo??!! Ich habe gerade dein verdammtes scheiß Leben gerettet!“ „Indem du mir runter wirfst?“ schaute sie skeptisch. „Ja indem ich dich runter werfe!“ Und wieder hatte ich ihre Faust in meinem Gesicht. Ich erhob mich und ging Richtung Tür „Kommt wir müssen weiter!“ Sie folgten mir und schauten fast fassungslos den rauchenden Haufen Fleisch an, der draußen auf dem unebenen Steinboden lag. „Was hast du tan?“ fragte Q mich, doch ich antwortete nicht und ließ mich nicht von dem Weg zu meinem Schiff abbringen. Als wir dort angekommen waren, widmete ich mich dem Schrankmonster um ihn einige Dinge, wie es so bei mir abläuft zu erklären. „So mein junger Freund, wenn du auf diesem Schiff bleiben willst, gibt es da ein paar kleine Regeln, die du zu befolgen hast!“ schaute ich ihn ernst an, lehnte mich an die Rehling und zündete mir eine Zigarre an. Schrankmonster blickte nur mit einem debilen Lächeln aufmerksam zu mir hoch. Ich ließ den Rauch der ersten Züge in sein Gesicht gleiten und fing zu sprechen an „Regel Nr. 1: Ich habe immer Recht! Regel Nr.2: falls ich nicht Recht habe, tritt automatisch Regel Nr. 1 in Kraft!“ - „Alles klar!“ quietschte er und sprang in die Luft. Mir fiel fast die Zigarre aus dem Mund, nun hatte ich 2 Psychopathen an Bord, es war kaum zu fassen…. 

 

 

SUBJEKT am 17.2.10 20:26


Part 3. Der Mensch im Schrank

http://www.youtube.com/watch?v=rVT08zFIH9s

 

 

Ich legte gerade mit meiner zwangsangeheirateten Q in St. Popura an. Wie immer war sie überaus schlecht gelaunt und konnte nichts Gutes an der Insel oder an dem was ich tat finden. Sie ging hinter mir und ich hörte nur „Geh gerade tun, dein Hose ist dreckig, kannst du nicht schneller gegangen!“

Ich verdrehte nur die Augen und wusste nicht was ich von diesem Sprachfehler halten sollte, irgendwie war er ja niedlich, doch dann kam mir in den Sinn, das ich mit diesem etwas geschlafen hatte und stellte mir im nächsten Gedanken vor, wie es da wohl mit der Kommunikation abgelaufen sein könnte. Etwas angewidert durchfuhr ein schauer meinen Körper und ich blieb ruckartig stehen. Sie rannte in mich und platzte fast vor Wut. Sofort griff sie nach einem großen Stock, der am Strand lag und schlug ihn mir in den Rücken, so dass ich zu Boden ging. „Du Barschloch!“ schrie sie. Ich hob eine Augenbraue und drehte mich zu ihr um. „Ich was?“ – „Barschloch!“ Sofort brach ich in einem großen Gelächter aus und bekam mich gar nicht mehr ein. Ich bemerkte dass ich sie damit noch wütender machte und sah auch, dass ihre Ader auf der Stirn kurz vorm platzen war.  Ich riss mich zusammen, stand auf und schaute sie an. „Meine gute Frau, ich glaube es ist an der Zeit für eine kleine sprecherzieherische Exkursion, sprich mir bitte nach: Arschloch!“  Wieder quollen ihre Augen einen Meter aus ihrem Kopf und ich wusste, dass sie mich nun mit dem Stock über den halben Strand jagen würde, aber das war es Wert. Irgendwann kamen wir dann in die Stadt La Boum. La Boum war für seine großen Geschäfte mit viel nutzlosen Krimskrams bekannt, welcher die Menschen in ihren Bann zog. Mich ließ sowas völlig kalt, da ich eigentlich immer nur 3 Sachen im Kopf hatte. Mein Ziel, Alkohol und gutaussehende Frauen. Die Q hingegen, ließ sich von dem Schund anziehen und blieb an jedem verdammten Schaufenster stehen. „Kommst du endlich!“ rief ich ihr etwas genervt zu. „Lass mir gucken tan, das ist hübschel!“ –„Wir haben für so einen Mist keine Zeit, ich verfolge eine Spur und da kann ich die leicht weiblichen Züge die du doch mal an den Tag legst nicht gebrauchen!“ –„WAS HAST DU SAGEN?“ Schrie sie hysterisch. „Jetzt komm einfach!“ lächelte ich und ging weiter. Etwas schmollig schlurfte sie mir nach. „Ich hab gar kein Hochzeitschenk bekommen!“ quarkte sie hinter mir rum. „Ich wollte dich auch nicht heiraten, also sieh es als Geschenk an, das ich es getan habe!“  Nach diesem Satz bekam ich einen Apfel in den Nacken geworfen. Ich drehte mich um, doch Q schaute pfeifend zur Seite und würdigte mich keines Blickes. Ich atmete tief durch und blieb dann stehen. „Okay, wir gehen jetzt in einen dieser Läden und du darfst dir EINE Sache aussuchen, die ich dir dann kaufen werde!“ Plötzlich sah ich nur noch eine Staubwolke die aussah wie Q vor mir und eine sich bewegende Ladentür neben mir. Ich schüttelte den Kopf und ging ihr nach. Als ich den Laden betrat, hatte Q schon die Arme voller Krimskrams und es artete richtig aus. Alles was Glitzerte oder funkelte, niedlich aussah oder man sich an Arme oder Ohren hängen konnte, krallte sie sich und gab es nicht mehr her. „Ähm Q!“ hob ich den Zeigefinger und folgte ihr mit meinen Blicken „Kann nicht reden tan, muss shoppen!“ Ich ließ meinen Kopf fallen und seufzte nur. Nachdem sie fertig war, ging sie zur Kasse und dreimal dürft ihr raten, wer über 10000 Galionen für Schrott ausgeben durfte?! Bingo, meine Wenigkeit. Ich sage euch, heiratet nie, das ist euer Untergang. So weiter geht’s. Nachdem sie endlich Ruhe gab und ich ihre Taschen voller Schrott schleppte,  gingen wir ins Rotlichtviertel von La Boum. Q schaute sich um und sah überall leichtbekleidetet Frauen die mir zuzwinkerten. „Was wollen wir hier?“ zischte sie mich an.  „Meine Spur verfolgen!“ rollte ich mit den Augen. „Du folgen doch nur deinem Wegweiser der Lust!“ pampte sie. „Boah Mädel, wenn ich ficken wollen würde, dann würdest du nicht neben mir stehen, sondern irgendwo KO geschlagen an einem Baum hängen Okay?“ Schlagartig gab sie Ruhe und folgte mir. Wir betraten ein altes Haus, indem die Dielen knarrten und der Wind durch die undichten Fenster  heulte. Q krallte sich an meinem Rücken fest. Skeptisch blickte ich nach hinten. Konnte dieses schroffe, schlechtgelaunte Wesen doch einmal menschliche Züge zeigen? „Jetzt geh schneller!“ pampte sie wieder und meine Gedanken verschwanden im Kosmos. Wir stiegen eine Treppe hinauf, die nicht wirklich stabil war und bei jedem Schritt dachte ich, ich würde in die unendlichen Tiefen dieses Hauses fallen.  Bei meinen Recherchen habe ich herausgefunden, dass Azraish oft auf dieser Insel einen Zwischenstopp machte, weil hier das beste und günstigste Rotlichtviertel existierte, wofür die Stadt La Boum im Übrigen auch bekannt war. Ich hatte Hoffnung hier eine weitere Spur zu finden und da dieses Haus vor 1 Jahr noch eines der bestlaufenden Bordells der Stadt war, dachte ich, es würde einige Hinweise geben. Wir schlichen über die Dielen in einen Raum, der voller Spinnenweben und Staubflusen war. Es standen ein altes Bett darin, das nicht wirklich einladend aussah, ein Tisch mit 2 Stühlen, schreckliche Gemälde hingen an den Wänden und ein großer robuster Schrank, schien das Schmuckstück des Zimmers zu sein, denn er war das einzige in dem Raum, das gepflegt aussah. „Und was wollen wir jetzt hier?“  drängelte die Q. „Sei doch mal ruhig!“ fuhr ich sie an und nahm das Zimmer genauer unter die Lupe. Plötzlich vernahmen wir ein knarren hinter uns. Q sprang sofort auf meinen Rücken und schnürte mir fast die Luft ab. Im selben Moment sprang die Tür des Schrankes auf, aus der ein seltsames Etwas sprang und um mich herum tanzte „ Ein Kunde, ein Kunde, ein Kunde!“ frohlockte er und tanzte um mich herum. Ich warf die Q von meinem Rücken runter und drückte das Wesen aus dem Schrank gegen die Wand. „HÖR AUF UM MICH HERUM ZU TANZEN DU VERDAMMTES SCHRANKMONSTER!“ fauchte ich ihn an und strafte ihn mit einem bösen Blick. Er schluckte nur und schaute zur Q, die am Boden lag.  „Oh mein Gott du trägst ein Q Fell!“ quiekte er, riss sich von mir los und hopste zu ihr hin. Er half ihr auf und strahlte sie an „Das ist ja so niedlich, wo trägt man denn diese Mode. Oh je ich bekomme mich gar nicht mehr ein, da mache ich ja fast Pipi in mein Höschen zu toll finde ich das. Kann man das kaufen? Gibt es das auch als Leopard? Du musst wissen ich liebe Leopard und das würde mir sicher supertoll stehen, so ein Leopardenfell….“  Q legte den Kopf schief und an ihrem Blick konnte ich erkennen, dass dieses Schrankmonster ihr gefiel.  Ich hingegen konnte diesem Plappermaul gar nichts abgewinnen und noch hinzu kommt, das er meine Ermittlungen störte. „was macht ihr denn hier?“ schaute er zwischen mir und der Q hektisch hin und her und bekam einfach nicht diesen Debilglücklichen Blick aus seinen Augen. Der arme Junge scheint lange keine Menschen mehr gesehen zu haben. „Wir suchen etwas!“ sagte ich kühl und wandte mich von ihm ab. „Und was machen du hier tan?“ fragte die Q ihn. „Ich wohne hier!“ sagte er darauf. „Hier in diesem Zimmer?“  -„Nein in dem Schrank!“ strahlte er über beide Ohren und öffnete die Tür. Skeptisch schaute ich ihn an und betrachtete das Schrankinnere. „Bist du irgendwann mal auf den Kopf geallen?“ fragte ich. „Nein wieso?“  -„ach pfff…!“ machte ich nur und wollte dann aus dem Zimmer gehen. „Ich will das er mitkommen tan!“ sagte Q und setzte sich auf den Fußboden. „Bitte was?!“ schrie ich entsetzt“ – „Das geht nicht!“ sagte der arme Kerl „Ich arbeite hier, denn ich bin ja eigentlich ein Stricher und ich bekomme etwas Geld um mir was zu essen zu kaufen und ich habe auch einen Zuhälter, der war so nett mir diesen Schrank zum wohnen zu geben!“ Entsetzt drehte ich mich wieder um „Und deine Kunden fickst du ihm Schrank?“  _“ Nein auf dem Bett!“  Mein Blick fuhr nur wieder zu dieser nicht einladenden Pritsche die sich Bett schimpfte „Hmm lecker, das ist doch genau das richtige für so einen richtig dreckigen echten Seemann!“ würgte ich fast und wollte wieder gehen. „Du mir lieben tun, du mir kaufen den da!“ keifte die Q hinter meinem Rücken und zeigte auf das Schrankmonster. „Awwww du willst mich mitnehmen?“ strahlte er über beide Ohren und tanzte um die Q herum. „Bitte was? Niemals!“ weigerte ich mich. „Oh doch!“ grinste die Q und zog den Schlüssel meiner Schatzkammer aus ihrem Audschnitt. „Du kleine….“ Wollte ich gerade losschreien, da hörten wir wie jemand die Treppen hochstampfte…..

 

 

SUBJEKT am 16.2.10 17:11


Part 2. Das Donnerei des Azreish

http://www.youtube.com/watch?v=I3E0ik_mtgI

 

Mit einem künstlichen Lächeln auf den Lippen zog ich mich langsam an, ohne dieses Wesen aus den Augen zu lassen. Als ich fertig war macht ich auf der Hacke kehrt und wollte aus diesem schrecklichen Alptraum fliehen.  Keine Sekunde später dachte ich Gott selbst spricht zu mir, denn dieses Wesen fing hinter meinem Rücken an, Brüllen. „WO WILLST DU HIN DU KLEINES DUMMES ARSCHLOCH? WAS IST MIT DER EWIGEN LIEBE DIE WIR UNS GESCHWOREN HABEN TAN?!?“ schnaubte sie.

„Eigentlich ist so ein Ehegelöbte nur gültig, wenn beide Parteien, geistig zurechnungsfähig sind. Ich war es gestern nicht und du scheinst es nie zu sein!“ grinste ich und musterte sie dabei. In diesen Moment quollen ihre Augen mindestens einen Meter aus ihrem Kopf. „Hier wird nicht kluggescheisst!“ Schmollte sie.„Eigentlich heisst es kluggeschissen!“ –„Ach Schnauze du Manipulatör….tor…du…du Mann du…!“ brummte sie und trat mir im nächsten Moment gegen mein Schienbein. „Au… sag mal brennen die die Schamhaare?“ –„ Also ersten solltest du nach der letzten Nacht wissen das ich keine besitze, zweitens hast du das verdient getan und drittens ist in diesem Land jede Ehe gültig, also Pech jehabt!“ sagte sie nur zufrieden und zog sich an.

Genervt rollte ich nur mit den Augen und ging aus der Bambushütte. „Warte jefälligst!“ bölkte Q nur und rannte mir hinterher. „So wo gehen wir nun hin?“ fragte sie, während sie versuchte meinen schnellen Schritt zu halten. Ich blieb stehen und atmete tief durch „Mädel, WIR gehen nirgendwo hin. Glaub mir die Nacht gestern war bestimmt super toll und der beste Sex meines Lebens auch wenn ich mich nicht erinnern kann, aber ich werde jetzt zu meinem Schiff gehen und zwar ALLEIN. Ich wünsch dir noch ein schönes Leben!“  Kaum hatte ich das letzet Wort ausgesprochen, lag ich mit einem blauen Auge am Boden. Die Kleine hatte mich tatsächlich umgehauen, womit ich niemals im Leben gerechnet habe.  Tja und seit dem habe ich sie an der Backe kleben, denn jedesmal wenn ich versuche sie loszuwerden, habe ich irgendwelche schwerwiegenden Verletzungen.

Auch wenn sie es gar nicht verdient hat, ist sie, eher gesagt hat sie sich zum Vizechef degradiert, was manchmal in einem Machtkampf ausartet. Aber nun wollen wir erst mal zu den wirklich wichtigen Mitgliedern der Crew kommen, meine Wenigkeit.

Ich bin ein überaus gutaussehender, intelligenter, gerissener, männlicher und doch so bescheidener Typ.  Ich bin schon viel um die Welt gekommen und habe schon viele Geschichten und Gerüchte gehört, doch eine von den Ganzen Geschichten die mir zu Ohren gekommen waren, hat mich ganz Besonders fasziniert. Es war bei den Knoxfällen, wo mir ein alter Mann von dem „Donnerei des Azreish“  erzählte. Wir waren beide sehr betrunken und ich konnte nicht einordnen ob er mir die Wahrheit erzählte oder es einfach nur seinem kranken, betrunkenen Geist entsprang.

Vor mehr als 1000 Jahren verliebte sich die Göttin Libidora in einen jungen, starken und vorallem trickreichen Krieger. Er war sehr charmant und wickelte sie mit seinen Liebesfloskeln ein. Libidora schenkte ihm ihr Herz und merkte nicht welch böses Spiel er mit ihr Trieb, denn er wusste genau, das Herz einer Göttin bedeutet viel Macht und genau nach der strebte er. Mit seinen heuchlerischen Taten und Worten wickelte er sie immer weiter um den Finger, bis sie ihm total verfallen war. Blind vor Liebe überreichte sie ihm eines der mächtigsten Geschenke, die ein Gott machen kann und zwar die Ewige Jugend. Sie reichte ihm mit folgenden Worten  ein kleines goldenes Ei „Trage das immer bei dir und du wirst in der Götterwelt nicht auffallen. Es verleiht dir ein ewiges Leben und göttliche Kräfte, so können wir für immer zusammen bleiben.“

Der junge Mann nahm das Ei an sich und grinste Libidora nur höhnisch an. Sie verstand sofort und ihr Herz brach in zwei. Azreish verschwand mit dem Ei und konnte von Parus, dem Vater von Libidora nie aufgespürt werden. Seine Tochter hingegen warf er, für diesen Hochverrat der Götter, in die Höllen dieser Welt. Ab und an wurde Azreish gesehen und er ist tatsächlich keinen Tag älter geworden. Es heisst, dass er und seine Schergen über die Meere segeln um die Macht dieser für sich zu gewinnen…

Seit meinem aufenthalt bei den Knoxfällen ließ mich diese Geschichte nicht mehr los und somit machte ich mich alleine auf die Suche nach diesem sogenannten „Azreish“.   Auf meiner Pilgerfahrt lernte ich meine gesamte Crew kennen, die ich nun weiter vorstellen möchte.  Machen wir weiter mit dem Schrankmonster….

SUBJEKT am 27.1.10 23:12


Nachdem ich heute Nachmittag abgeschoben wurde, habe ich mich dazu entschlossen, endlich meinen geistigen Ergüßen freien Lauf zu lassen und dieses ist der Anfang eines Ergebnisses, welches herausragend sein wird.

Um Stellungnahmen werden gebeten, sonst schreibe ich nicht weiter.

Im übrigen ist es ausschlaggebend für die geschichte, die mitgepostetn Songs nebenbei zu hören, da es das feeling besser vermittelt.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

 

 

Part 1.  Eine Ära beginnt.....

 


gagu - splitternackt - MyVideo

 

Wir schreiben das Jahr Ceryl 15. Meine Truppe, die im übrigens  aus merkartigen Gestalten bestand, auf die ich noch näher eingehen werde und ich legten gerade von der Insel  Lamandia ab. Wir hatten dort eine gewisse Zeit verweilt um neuen Proviant an Bord zu holen, da diese gefräßige Mistmeute,  Sutiel habe sie selig, wieder alles in sich hinein gestopft hatte ohne auch nur über die Folgen nachzudenken.  Die Meute von der ich rede nennt sich auch ab und an meine Crew, wenn ich sie nicht mit wüsten Beschimpfungen anspreche.

Meine Crew besteht aus 7 Leuten, was sich wenig anhört, aber fressen können die schon mal für 100 und kampftechnisch sind sie ganz oben.  Leider  sind ein Bestandteil meines Teams 2 Frauen. Normalerweise ist es nicht meine Art Frauen mit an Bord zu nehmen, wenn sie nicht in der Küche stehen, aber ich konnte mich nicht wehren. Eine von diesen Frauen nennt sich Q. Warum sie sich so nennt? Das will ich euch sagen.  Vor einigen Jahren, arbeitete sie bei einem Bauern, welcher 3 Kühe besaß. Sie kümmerte sich von Morgens bis Abends um diese und baute eine tiefe und innige Bindung zu ihnen auf. Eines Tages, an einem nebligen Morgen, an dem die Sonnenstrahlen nicht durch den Nebel dringen konnten, um den Tau zu küssen passierte es. Ein tollwütiges Wolfsrudel verirrte sich zu dem Bauern und stürmte den Stall. Q (Wie ihr eigentlicher Name ist weiß keiner, wahrscheinlich hat sie ihn selbst schon verdrängt) versorgte die Kühe gerade mit Futter, da hörte sie das Rudel hinter sich. Sie drehte sich um und stand dort wie erstarrt, konnte sich nicht bewegen und wagte es kaum zu atmen. Die Wölfe rissen die Kuh, zu der sie das innigste Verhältnis hatte, fingen an sie zu zerfleischen und fraßen ihre Eingeweide. Man möge sich nicht ausmalen, was passiert wäre, wenn der Bauer nicht jede einzelne dieser  Missgeburten abgeknallt hätte.

Sie kniete sich mit Tränen in den Augen runter zu ihrer „Freundin“, griff nach einem Messer und zog ihr das Fell ab. Dieses Fell trägt sie nun immer bei sich, es ist ihr Gewand und sie ist der festen Überzeugung, das die Seele des Tieres in sie gefahren ist. Meiner Meinung nach ist sie einfach nur Schizophren.

Nun gehört sie durch missglückte Umstände leider zu meiner Crew.  Ich war damals in Kamadan, als ich sie kennenlernte. Kennenlernte ist das falsche Wort.  Wir waren uns kurz begegnet, als ich auf dem Weg ins Dorf Istan war und damals verspürte ich schon, das ein Hauch von Psychose von diesem Menschen ausstrahlte. Denn mal ehrlich, wer würde freiwillig ein blutverschmiertes  Stück Kuhhaut tragen….

Als ich im Dorf Istan ankam, landete nach näherem Umsehen, bei jemanden, der Medizinmann geschimpft wurde. Dieser Quacksalber hat mir einen Tee angeboten, den ich dankend annahm. Ich konnte ja nicht erahnen, welche Ausmaße dieser kleine Becher mit Flüssigkeit annehmen würde.

Ich konnte mich nur noch an das grinsende Gesicht des Medizinmannes erinnern, als ich am nächsten Morgen aufwachte.  Ich lag in einer Bambushütte auf dem Boden und neben mir lag diese Gestalt im Kuhfell.  Sofort riss ich meine Augen weit auf und sprang hoch, was in diesen Moment nicht so gut kam, denn sofort wurde mir Schwindelig.  Ich atmete ein paar mal tief durch bis es mir besser ging, dann schaute ich wieder auf den Boden. Ich stupste die Gestalt mit dem Fuß an und sie bewegte sich, blickte zu mir auf und schrie mich an „Moooooooah du Arsch, was soll das?!“  Skeptisch schaute ich zu ihr runter, wobei mir auffiel, dass ich Splitternackt war.  „OMG!“ entfuhr es mir und ich schaute sie mir nochmal genau an. „Wir haben doch nicht?“ fragte ich. „Doch wir haben!“ senkte ich den Kopf als, ich sah, wie sie sich nackt auf ihrem Fell räkelte. „Jetzt stell dich mal nicht so an Loverboy, letzte Nacht konntest du gar nicht genug von mir kriegen!“ meckerte sie sofort und holte Luft um weiter zu reden. Ich streckte ihr meine Hand entgegen „Stop talking Please!“ und verzerrte dabei mein Gesicht.

„Konnte es wirklich sein das dieser kleine Becher mich so in den Abgrund stürzen konnte, das ich mich nicht einmal an so etwas erinnern konnte?“ grübelte ich innerlich vor mich hin. Schnell wurde ich aus meiner Gedankenwelt gerissen, als ich spürte wie jemand nach meiner Hand griff.  Dieses Kuhmädchen stand nun direkt vor mir und zeigte mir meine Hand. „Du hast mir heiraten tan!“ –„Was hab ich?!“ Brüllte ich schon fast hysterisch, als ich den Ring an meiner Hand sah. „Du hast mir heiraten tan!“  lächelte sie kindlich debil. Nervös zuckte ich mit meiner Augenbraue und sprach innerlich zu mir selbst:„Okay, dieses Mädchen ist in der Tat gestörter als ich dachte!“

 

 

 

 

 

 

SUBJEKT am 27.1.10 21:30


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